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Schön Anders

CEREN ORAN & MOVING BORDERS | Ein Tanzstück, das von der Reibung zwischen Ich und der Welt erzählt

BARRIEREFREIHEIT | ohne Sprache

TRIGGER IM STÜCK...>

TERMINE |

SO | 03.07.22 | ab 16:00 Uhr | Großes Haus | KARTEN ...>

SO | 03.07.22 | ab 19:00 Uhr | Großes Haus | KARTEN ...>

MO | 04.07.22 | ab 10:00 Uhr | Großes Haus

FOTO | Tania Bloch

TEAM

Künstlerische
Leitung | Ceren Oran
Choreografie | Ceren Oran
Choreografie |
Tanz Roni Sagi | Maria Casarez Gonzalez | Jihun Choi | Jin Lee | Jovana Zelenović | Ceren Oran |

Musik | Benny Omerzell
Komposition |Benny Omerzell
Licht | Dennis Dieter Kopp

Kostüm | Sigrid Wurzinger
Künstlerische Produktions-
leitung | Rat & Tat Kulturbüro
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SCHÖN ANDERS

Menschen leben in Gruppen.

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Aber was passiert,
wenn eine oder einer die schützende Gruppe
verlässt und unabhängig werden möchte?
Wie verhält sich die Gruppe,
wenn einer ganz schön anders ist?
Eine spielerische, humorvolle
und tänzerische Forschungsreise

zum Thema Anderssein und Zugehörigkeit.
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ZITAT | ACCESS TO DANCE

»Spielerisch, humorvoll
und berührend«

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NEXT- GENERATION- PROGRAMM

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Junge Theaterschaffende gefördert von der
LfA Förderbank Bayern

JURYBEGRÜNDUNG | VON JULIA DINA HEßE

Drei Tänzer*innen, einem Musiker und Choreographin Ceren Oran, die selbst Teil des Ensembles auf der Bühne ist, gelingt mit »Schön Anders« eine ebenso amüsante wie facettenreiche Versuchsanordnung über sämtliche Arten von der Beziehung zwischen Individuum und Gruppe. Ohne Sprache, aber mit klaren, vielseitigen körperlichen Ausdrucksmitteln und Signalen, werden Fragen nach Trends, Gruppenzwang und Verhaltensmustern gestellt und lustvoll und einladend untersucht.

Dazu dienen nicht nur Sonnenbrillen, Farben oder Haarfrisuren als Symbole von Zugehörigkeit, sondern vor allem choreografische Bilder, die von fremdbestimmt wirkenden Roboterbewegungen am Anfang zu zugewandtbehutsamen, fließenden Figuren des gegenseitigen Auffangens, Stützens und Hebens werden. Immer wieder geht es um den Bruch mit der Routine, der Regel, der Masse, immer wieder lassen uns die Tänzer*innen an ihrem Gefühlsleben teilhaben, wenn zum Beispiel schmerzhaft aussehende Verrenkungen vorführen, was das Dazugehörenwollen um jeden Preis mit uns macht.

Eine rundum gelungene choreographische Auseinandersetzung auf hohem künstlerischen Niveau, die sowohl thematisch als auch ästhetisch angemessen und angenehm herausfordernd zugleich ist.